Motto
Vorab
Zur Sache

Zwölfflächner

zur Homepage

Die Sinnes-Lemniskate

Ordnet man die Sinne den Qualitäten der einzelnen Tierkreiszeichen zu, folgt  die Zuordnung der Sinnesorgane nicht einem Kreis, sondern einer Lemniskate. Die vier unteren Sinnesorgane stehen den vier oberen Sinnen gegenüber; die vier Seelensinnesorgane stehen sich zu je zweien gegenüber.

Die Gruppe der oberen Sinne kann man betrachten als das Resultat einer Umstülpung oder Metamorphose der unteren Sinne. Und gerade Umstülpung und Metamorphose sind wesentliche Merkmale der aus der Anthroposophie erwachsenden Menschenbildung und Kunstformen.

Alle Impulse, die zur Bildung und Kräftigung der unteren Sinne (Willenssinne) führen, werden vom kleinen Kind direkt ausgelebt. Werden sie zurückgehalten, setzt das Kräfte frei. Diese wirken dann an der Bildung der höheren Sinnesorgane (Erkenntnissinne) mit.

So wie der Gedankensinn der umgewandelte Lebenssinn ist und der Wort- oder Sprachsinn der umgewandelte Eigenbewegungssinn, so ergibt sich die Umwandlung des Tastsinnes in den Ichsinn und die Umkehrung  des Gleichgewichtssinnes in den Gehörsinn.

Zuordnung der Sinne in der Lemniskate: