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Sinne, Künste, Produkte

Nachdem es als erwiesen gelten kann, dass die Sinne und Künste in einer unzertrennlichen Wechselbeziehung zueinander stehen, dass das eine vom anderen partizipiert, das heißt getrennt voneinander seine jeweils spezifischen Wirkungen nicht voll entfalten kann, stellt sich die Frage, welche Qualitäten, Beschaffenheiten und Merkmale die Werkzeuge, Materialien und Dienstleistungen aufzuweisen haben, die eine adäquate Synthese zu stiften in der Lage sind.

Jede Kunst, ob Architektur, Malerei, Plastik oder Bewegungskunst spricht die Gesamtheit der Sinne an. Es sind aber schwerpunktmäßig bestimmte Sinne, die in uns auf besondere Weise angesprochen werden. Malerei wird vorzugsweise über das Auge, Sprache und Musik über den Hörsinn, Plastik über den Tast- und Gleichgewichtssinn angesprochen. Diese Erkenntnisse lassen sich übertragen. Durch die Zuordnung eines Produktes oder eines Materials zu einer der sieben Künste wird dieses ebenfalls einzelnen Sinnen zugesprochen.

Jedes Produkt wird im Rahmen einer WBU IST-Aufnahme in seiner Ganzheit durch die Okulare der zwölf Sinne analysierend betrachtet. Bei Produkten, die zum Beispiel der Ausübung einer bestimmten Kunst dienen, wird sich das Urteil - das ist die Differenz zwischen dem individuellen Anforderungs-Ideal und dem individuell empfundenen IST - an den für diese Kunst im Vordergrund stehenden, spezifischen Sinnesqualitäten orientieren.

Der dreigliedrige Mensch und die Produkte (Beispiele):